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Schüleraustausch in Neuseeland

Luna und Frieda berichten von ihrem zweimonatigen Schüleraustausch in Neuseeland

Zwei Monate Schule am anderen Ende der Welt – wie fühlt sich das an? Unsere Schülerinnen Luna und Friederike aus dem 10. Jahrgang haben genau das erlebt. Während ihres Aufenthalts in Neuseeland lebten sie gemeinsam in einer Gastfamilie, besuchten eine Highschool und sammelten viele unvergessliche Erfahrungen. Im Interview erzählen sie, warum sie sich für Neuseeland entschieden haben und warum es für sie toll war.

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Warum gerade Neuseeland?

Luna & Frieda: Uns war wichtig, nicht in Europa zu bleiben. Länder wie Frankreich oder Spanien kann man auch im Urlaub besuchen. Neuseeland ist dagegen ein Reiseziel, das man nicht mal eben erreicht. Außerdem haben uns die beeindruckende Natur und das passende Schulprogramm überzeugt. Da wir nur zwei Monate weg wollten, passte das neuseeländische Schulsystem mit seinen „Terms“ perfekt zu unserem Aufenthalt.

Was hat euch am meisten überrascht?

Luna & Frieda: Die Menschen waren unglaublich freundlich und entspannt. Außerdem mussten wir uns erst an den Linksverkehr gewöhnen – am Anfang schaut man ständig in die falsche Richtung, wenn man eine Straße überqueren möchte! Auch das Wetter war überraschend: Obwohl dort Winter war, lagen die Temperaturen meist bei etwa 13 Grad, fühlten sich aber deutlich kälter an als bei uns.

Wie war die Schule?

Luna & Frieda: Ganz anders als in Deutschland! Unsere Highschool hatte etwa 1.500 Schülerinnen und Schüler. Es gab keine klassischen Klassenräume, sondern verschiedene Gebäude für unterschiedliche Fächer. Besonders gefallen hat uns, dass der Unterricht oft sehr praktisch war. Im Fach Food and Nutrition haben wir zum Beispiel nicht nur Rezepte besprochen, sondern sie auch selbst gekocht. Außerdem hatte jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes digitales Endgerät, fast alle Aufgaben wurden online bearbeitet. Trotzdem galt auf dem gesamten Schulgelände ein strenges Handyverbot.

War es schwer, sich einzuleben?

Luna & Frieda: Überhaupt nicht. Die Menschen waren sehr offen und interessiert. Durch internationale Treffen in der Schule, den Unterricht und den Hockeyverein haben wir schnell neue Freundschaften geschlossen – sowohl mit anderen Austauschschülern als auch mit neuseeländischen Jugendlichen.

Und wie war das mit dem Englisch?

Luna & Frieda: Am Anfang mussten wir uns erst an den Akzent gewöhnen. Manche Menschen haben wir kaum verstanden. Aber schon nach ein bis zwei Wochen wurde es deutlich besser. Besonders unser Hörverstehen hat sich enorm verbessert und wir haben uns immer sicherer gefühlt, Englisch zu sprechen.

Wie habt ihr in der Gastfamilie gelebt?

Luna & Frieda: Unsere Gastfamilie lebt auf der Nordinsel in Wanganui, einer Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern, also kleiner als Neubrandenburg. Wir hatten beide ein eigenes Zimmer und wurden sehr herzlich aufgenommen. Gemeinsam mit unserer Gastfamilie haben wir viele neue Gerichte kennengelernt und den Alltag in Neuseeland erlebt. Genau das macht einen Austausch so besonders: Man lernt nicht nur ein Land kennen, sondern lebt wirklich dort.

Würdet ihr einen Kurzzeitaustausch empfehlen?

Luna & Frieda: Auf jeden Fall! Natürlich sind zwei Monate schnell vorbei, aber man nimmt unglaublich viele Erfahrungen mit. Man wird selbstständiger, verbessert sein Englisch und lernt Menschen aus aller Welt kennen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sie unbedingt nutzen.

Zum Schluss: Euer Tipp für alle, die überlegen, ins Ausland zu gehen?

Luna & Frieda: Traut euch! Man wächst an so einer Erfahrung und kommt mit vielen unvergesslichen Erinnerungen zurück.

📍 Ziel: Neuseeland (Nordinsel)
Dauer: 2 Monate (Anfang Mai bis Anfang Juli)
🏫 Organisation: Open Door International e. V.

Frau Scholz sprach mit Luna und Frieda drei Tage nach ihrer Rückkehr.

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„Unser Engagement wurde unterstützt von der Spendenorganisation Stiftung Bildung als Programmträgerin von „Menschen stärken Menschen – Chancenpatenschaften“ - gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.“

 

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