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Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium Neubrandenburg

1913

  • Im Februar legt der Architekt, Senator Giesecke, den ersten Vorentwurf vor. Kostenvoranschlag: 228.000 Mark.
  • Am 12. Juli werden drei neue Vorprojekte vorgelegt. Am 17.Juli stimmen die Repräsentanten der Variante II zu. Baukosten: 246.500 Mark.
  • Am 1. September wird das Projekt in der Zeitung vorgestellt.
  • Im September wird der endgültige Bauentwurf vorgelegt und von Magistrat und Bürgerschaft bestätigt. Unmittelbar erfolgt der zügige Baubeginn.

1914

  • Richtfest am 10. Januar.
  • In der Lessingstraße wird ein 5.200 qm großes Gelände als Baugrundstück erworben und das darauf befindliche Hillmannsche Haus abgerissen. Weitere 2.300 qm vom Werderbruch werden dem Schulgelände zugeordnet.
  • Vorgesehener Fertigstellungstermin: Ostern 1915
  • August - Beginn des 1. Weltkrieges. Einberufungen zum Kriegsdienst und Auswirkungen auf die Wirtschaft lähmen den Baufortgang. Auch Direktor Gaerth zieht in den Krieg. Die Leitung der Schule übernimmt Konrektor Maaß.
  • Am 9. Dezember wird Direktor Gaerth an der Ostfront tödlich verwundet. Auch der Bauleiter, Architekt Zoeger, und der am Bau beteiligte Malermeister Czerwinski werden Opfer des Krieges, der Hausmeister Seelow gerät in russische Gefangenschaft.

1916

  • Am 2. Mai beginnt der Unterricht für rund 300 Mädchen im neuen Schulhaus. Wegen der ernsten Kriegssituation verzichtet man auf große Feierlichkeiten und beschränkt sich darauf, das fertige Haus zu besichtigen.

1920

  • Auf der Grundlage des Artikels 146 der Weimarer Verfassung legt das Grundschulgesetz vom 28.4.1920 eine gemeinsame Grundschule für alle Schüler fest. Die Vorschulklassen an den höheren Schulen sind bis 1924 jahrgangsweise abzubauen, wodurch die Schülerzahl auch am Lyzeum sinkt.

1923

  • Durch ein Gesetz vom 8. Juni geht  die Verwaltung der höheren Schulen an den Freistaat Mecklenburg-Strelitz über. Zukünftig können auch Jungen das Lyzeum besuchen.

1925

  • Erstmalig legen Schülerinnen am Lyzeum das Abitur ab.
  • Die Schule wird umbenannt in Reformrealgymnasium für Jungen und Mädchen.

1937

  • Mit steigender Einwohnerzahl macht sich Schulraummangel bemerkbar.
  • Die vier unteren Knabenklassen werden ins Gymnasium in der Schulstraße verlegt.

1938

  • Erneut Namensänderung in "Oberschule für Mädchen", "Oberschule für Jungen".

1939

  • Ausbruch des 2. Weltkrieges. Starker Unterrichtsausfall durch Kriegshilfseinsätze und einen kräftigen Winter. Das Schuljahr wird bis zu den Sommerferien verlängert.

1940

  • Das Schulgelände wird in ein Lazarett umgewandelt, alle Schüler werden im Gymnasium im Wechsel vor- und nachmittags unterrichtet. Auf dem Schulhof wird eine Baracke für Unterrichtszwecke aufgebaut.

1944

  • Letztes reguläres Abitur vor Kriegsende.

1945

  • Wiederaufnahme des Unterrichts am 4. Oktober in beiden Hintergebäuden des Gymnasiums in zwei Rektoraten: "Gymnasium und Oberschule für Jungen" und "Oberschule für Mädchen".

1946

  • Nach dem Schulformgesetz heißt die Schule jetzt "Oberschule für Jungen und Mädchen".
  • Im Dezember wird das Schulhaus in der Lessingstraße als Lazarett geräumt und an die Stadt zurückgegeben.

1947

  • Nach umfassenden Instandsetzungsarbeiten und der Renovierung kann im April der Unterricht aufgenommen werden, auch wenn noch viele materielle Voraussetzungen fehlen.

1948

  • Im November erhält die Schule den Namen "Friedrich Engels".
  • Beginn einer neuen Schülerbücherei mit einer Spende von 150 Büchern.

1950

  • Die Turnhalle erhält neue Geräte, wodurch der planmäßige Sportunterricht abgesichert wird.

1953

  • Einführung einer Klasse mit erweitertem musischen Unterricht (M-Zweig).

1955

  • Die erste Klasse mit erweitertem Russischunterricht wird eröffnet.
  • Generalreparatur der Aula

1956

  • Zwei orkanartige Stürme hinterlassen große Schäden am Dach, eine sofortige Reparatur ist erforderlich.
  • Erstes Traditionsfest der Schule aus Anlass des 40jährigen Bestehens des Schulhauses.
1960/61
  • Ausbau eines neuen Chemieraumes mit Vorbereitungsraum, um den höheren Anforderungen an einen modernen naturwissenschaftlichen Unterricht besser gerecht werden zu können.

1973

  • Die "Friedrich-Engels-Oberschule" zieht in den Neubau in der Kopernikusstraße. Das Schulhaus wird umgestaltet zum "Haus der Jugend und der Jungen Pioniere".

1989

  • Umwandlung in ein Schülerfreizeitzentrum.

1991

  • Veranstaltung zum 75jährigen Bestehen des Hauses.
  • In der Stadtverwaltung gibt es ernsthafte Anstrengungen, das Haus nicht mehr als Schule zu nutzen und es einem Rechtsträger zu übereignen.
  • Eine breit angelegte Initiative von Lehrern, Schülern und Eltern trägt dazu bei, dies zu verhindern und das schönste Schulhaus der Stadt wieder zu einer Bildungsstätte für heranwachsende Mädchen und Jungen zu machen.

1994

  • Erstes Abitur am Musischen Gymnasium. Die Feierstunde vereint Abiturienten des Jahrgangs 1994 mit Abiturienten des Jahrgangs 1944 ("Goldenes Abitur"). Erstmalig Vergabe des Studienrat-Schubert-Preises; für die besten Abiturienten.

1996

  • 15.-20. April Festwoche: 80 Jahre Schulhaus in der Lessingstraße, 5 Jahre Musisches Gymnasium.

1997/98

Beginn der schrittweisen Rekonstruktion des Schulgeländes

  • 1. Phase: Im Kellergeschoss werden unter Einbeziehung der ehemaligen Hausmeisterwohnung Umkleideräume, Toiletten, einschließlich Behindertentoilette und Duschen gebaut.
  • 2. Phase: Sämtliche Sanitäreinrichtungen werden völlig erneuert.
  • 3. Phase: Ein zweiter Fluchtweg wird im Turmanbau installiert.
  • 4.Phase: Das Dach wird neu gedeckt, gleichzeitig Einbau einer neuen Bodentreppe zwecks späterer Einrichtung von Funktionsräumen auf dem Boden.
2000
  • Namensgebung: Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium
  • Übergabe der Kleinsportanlage (Schulgelände)

2001

  • Festveranstaltung "10 Jahre Lessing-Gymnasium"

2003

  • Übergabe der neuen Funktionsräume im Dachgeschoss
  • Neue Fachräume für Chemie und Physik

2006

  • Festwoche "15 Jahre Lessing-Gymnasium"

2009

  • Außenstelle des Sportgymnasiums (seit 01.08.2009)
  • Name: Musisches Haus-Gotthold Ephraim Lessing

2009/10

  • Komplettsanierung des Gebäudes

2010

  • Die erste Bläserklasse des Musischen Hauses wird gegründet und wird fester Bestandteil des Unterrichts.

2011

  • Schuljubiläum "95 jähriges Bestehen des Schulgebäudes"

2011

  • Die erste Tänzerklasse des Musischen Hauses wird fester Bestandteil des Musikunterrichts.

2012/13

  • Neugestaltung der Freianlage

2014

  • Neue Unterrichtsräume für Musik und Informatik in der Schwedenstraße (Haus 2)
  • Fertigstellung der Pergola
2016
  • Festwoche zum 100. Jubiläum unseres Hauses - 25. bis 30. April 2016
  • Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium Neubrandenburg 08/2016